Entschuldigt, dass ich erst jetzt von unserem Treffen mit dem Gartenamt berichte, aber dafür hatte ich meine Gründe...
Also, wie ihr alle wahrscheinlich mitbekommen habt, waren wir (Anton
und Dominik) am Dienstag, 25.07.2009, oben in Steinbachtal und haben
uns mit dem Herrn Müller vom Gartenamt und seinem Kollegen, dessen
Namen ich leider vergessen habe, getroffen. Zusammen haben wir uns die
berüchtigte Strecke in Steinbachtal angeschaut und uns darüber
unterhalten, was gemacht werden kann und muss.
Ich empfehle euch auf dieser Strecke nicht mehr zu fahren oder zu bauen. Wenn dort jemand erwischt wird, droht ihm eine Anzeige.
Uns wurde erklärt, warum diese Strecke für so viel Unruhe gesorgt hat.
Zum einen sind das die freigelegten Wurzel der Jungbäume zum anderen
die eingebudelten Stämme der Bäume. Wenn die Wurzeln der Bäume nicht
wieder mit Erde abgedeckt werden, werden die Bäume absterben. Das
gleiche gilt auch für die eingebudelten Stämme, da diese Sehr
empfindlich gegenüber Feuchtigkeit sind. Dazu kommt natürlich noch die
Tatsache, dass die Strecke illegal und auf einem fremden Grundstück
gebaut wurde.
Es führt kein Weg dran vorbei, diese Strecke zurückzubauen. Die Strecke
sollte bis zum Winter, idealerweise vor Laubfall zurückgebaut werden.
Ich habe Herrn Müller und seinem Kollegen natürlich erklärt, dass das
nicht so einfach geht. Wir, der Verein, würden diese Strecke so einfach
nicht zurückbauen, da wir mit dieser nichts zu tun haben. Wir haben sie
ja weder in Auftrag gegeben, noch den Bau aktiv oder passiv
unterstützt. Außerdem würden es die Erbauer ebenso nicht freiwillig
zurückbauen wollen. Soviel Arbeit, wie da drin steckt, würde keiner die
Strecke einfach so wieder zerstören.
Und da habe ich was vorgeschlagen, was uns helfen würde, das ganze
friedlich und mit Nutzen für beide Seiten zu lösen. Ich schlug vor für
die Biker ein offizielles Grundstück zur Verfügung zu stellen, auf dem
Sie alles Bauen können, was sie wollen, und das natürlich offiziell.
Auf dieses Offizielle Grundstück dürften wir aber erst, wenn wir diese
illegale Strecke abbauen. Damit hätten die Biker und auch die Erbauer,
auch wenn es Weh tut, einen Grund die Strecke abzubauen, die
Waldschäden zu verhindern. Zudem sagte ich, dass in diesem Fall auch
der Verein die schaufeln in die Hände nehmen und beim Abbau helfen
würde. Mein Vorschlag wurde einsichtig angenommen. Das ist jedoch nicht
ganz so einfach, weil es im Wald allgemein und versicherungstechnisch
etwas schwieriger ist. Alternativ könnten wir aber auch ein Grundstück
auf einem Feld oder ähnliches bekommen, auf dem die Trails dann halt
unter freiem Himmel gebaut werden müssen. In nächter Zeit werde ich mit
Herrn Müller wieder Kontakt aufnehmen und wir werden schauen, ob wir
irgendwo ein Grundstück für uns finden könnten.
Außerdem wurde uns noch ein Paar Trails im Wald gezeigt, von der wir
noch nie was gehört haben. Das waren aber offensichtlich
Touren-Fahrer-Trails. Diese stehen mit uns in fast überhaupt keiner
Verbindung, da die Community fast ausschließlich aus Dirtern,
Streetern, Freerider, Downhillern und BMXern besteht. Für alle
Tourenfahrer habe ich in diesem Zusammenhang schlechte Nachrichten,
diese Trails wurde ebenso gesperrt. Und es niemand anders daran Schuld
als die Fahrer selbst. Stellenweise wurden für diese Trails nämlich
auch einige Jungbäume vernichtet/platt gefahren. Und das toleriert das
Gartenamt nicht!
Kurz zusammengefasst: so ziemlich alles was Waldschäden verursacht,
oder verursachen könnte, wurde gesperrt. und wir, der Verein, versuchen
da eine Lösug zu finden, bzw. ein Grundstück zu bekommen, damit unsere
Biker wieder fahren können.
Zum Schluss sind wir mit dem Herrn Müller noch mal zu der B19 Brücke am
Dallenbergbad runter gefahren, haben uns das Grundstück unter der
Brücke angesehen, über die Verfügbarkeit, Bebauungspläne usw.
unterhalten. Herr Müller ist bei diesem Grundstück ziemlich
optimistisch, und meinte, dass es eigentlich klappen könnte. Das größte
Problem wäre da wohl dies Trinkwasserversorgung, da die Hälfte des
Grundstücks ihnen gehört. Zusammen mit Herrn Müller werden uns mit der
Trinkwasserversorgung unterhalten, und versuchen das Grundstück zu
bekommen.
Über den weiteren Verlauf der Verhandlungen werde ich euch natürlich
rechtzeitig informieren. Im großen und ganzen sieht es aber gut aus.
Würden wir das Grundstück unter der Brücke bekommen, wäre das schon mal
ein großer Erfolg für Würzburg Riders e.V.
Herr Müller findet unsere Ideen gut und versucht uns so gut es geht
dabei zu unterstützen. Dafür noch ein mal einen großen Dank an ihn.
Und wir hoffen einfach auf eine erfolgreiche weitere Zusammenarbeit.
Für diejenigen, die keine Kommentare lesen können: Der Trail im Steinbachtal hat mit dem Brückenspot nichts zu tun! Das sind zwei verschiedene Projekte. Für den Trail in Steinbachtal wollen wir ein offizielles Grundstück im Wald haben, auf dem was ähnliches gebaut werden kann. Wir werden diese Strecke in Steinbachtal für den Brückenspot nicht aufgeben, sondern nur für ein Grundstück im Wald!
hab heute mit nem kumpel ne kleine cc tour gemacht, wir sind dann auch mal an den gesperrten strecken im steinbachtal vorbeigefahren... ich weiss nicht wer das war aber irgend so ein vollspassti hat da oben an der schotterstrasse wo der kleine downhill losgeht beide verbotsschilder aus dem boden gezogen und warscheinlich irgenwo in den wald geworfen! ausserdem wurde das absperrband weggerissen. kann man eigentlich so blöd sein ? hoffentlich hat das jetzt keine negativen folgen. schon unfassbar
unsere Gegendarstellung wurde angelehnt, mit der Begründung, dass sie weder in Form noch Inhalt einer Gegendarstellung ähnelt. Soll wohl soviel heißen wie, wir haben sie falsch geschrieben. Gibt es da Richtlinien dafür oder so?
Ich bin für noch mehr BMX-Strecken Zu: "Mitten im Stadtwald: Verbotener Pacours für BMX-Radler", vom 15. September. Wenn ich mir überlege, wo heute noch Platz ist, sich selbst zu erfahren, dann wird es schwehr für unsere Jugend. Betreutes Spielen, Abenteuerferien unter Aufsicht, meist per Eltern und Auto irgendwo hingefahren und wieder abgeholt... Die sollten doch lieber Zuhause bleiben und Computer spielen, aber ja keine Gewaltspiele, vielleicht ein intelligentes Erfahrenspiel, damit die lernen, was in der Welt wirklich los ist!? Zu meiner Zeit konnten wir noch um die Ecke gehen und Blödsinnmachen ohne dass gleich eine Anzeige kam. Konnten uns selbst erfahren lernen und die Hörner abstoßen, ohne dass gleich ein Betreuer da war. Wenn ich bedenke, dass die BMX-Fahrer Schanzen und Hindernisse aufgebaut haben, viel Energie darein gesteckt haben, dann frage ich mich, wo diese hingegangen wäre, wenn nicht in diese Bahn? Könnte es nicht sein, dass wir dem Kind, dem Jugendlichen einfach etwas mehr Selbsterfahrung zugestehen müssten, vielleicht auch einige Grauzonen aktzeptieren müssten? Vielleicht würden sich damit einige andere Probleme leichter lösen. Gebt den Kindern und Jugendlichen doch etwas Raum und Toleranz! Ich bin für noch mehr BMX-Strecken und ähnliches.
Klaus Schinagl 97209 Veitshöchheim
Abgetippt aus der gestrigen Mainpost, wer Tippfehler findet, darf sie behalten und sich was Wünschen
wow, nicht zu viel auf einmal..gut das mir wenigstens domi und anton geholfen haben.fertige gegendarstellung liegt bereits bei domi und anton, schaut schön in die mainpost..wehe die drucken des net!verpflichtet sind sie jedenfalls..
hab schon eins vom domi, wo jemand vor dem gesperrten trail steht, ist besser denk ich.habs nur leider nicht geschafft ne brauchbare version an text rauszulassen heut amd, hab anton auf die admin emailaddy was geschickt, morgen muss das optimiert werden.gute nacht